Zehn (10) Gründe für einen LERNORT LINDEN/LIMMER (L.L.L.)

Luftbild LernortLindenLimmer (VIER LINDEN ARCHITEKTEN & INGENIEURE)

Luftbild LernortLindenLimmer
(VIER LINDEN ARCHITEKTEN & INGENIEURE))

Der Lernort LINDEN/LIMMER ist notwendig, weil:

L./L. schon immer unterschiedliche Lebenswelten und Interessen aufeinander gestoßen sind, schließlich aber soziale Integration in demokratischer- politischer Kultur hergestellt werden konnte. Der L.L.L. kann diesen Prozess fortführen, fördern und verbessern.

die in gut 50Jahren veränderten Bevölkerungsstrukturen und die ökonomischen Verhältnisse auch in der politischen Bildung reflektiert werden müssen.

ein bis in die Gegenwart reichender Fundus in Gestalt von Sammlungen, Netzwerk-Archiven, Materialien und Literatur zur Sozial- und Stadtteilgeschichte, wie auch zur Arbeiterbewegung vorhanden ist und so eine günstige Ausgangslage für einen L.L.L. geboten ist, um an diesen Beispielen aktuelle Herausforderungen der „Politischen Beteiligung“, der „Sozialen Integration“ und der demokratischen „ Politischen Kultur“ mit Rückbezug auf die eigene Geschichte zu vermitteln und zu bearbeiten.

Lernen von Demokratie und damit das Heranführen an politische Bildung andere bzw. veränderte Inhalte, Methoden und öffentliche Räume benötigt.

die Anforderungen an das Freizeitheim-Linden zur Nutzung durch die Stadtteilbewohner sich verändert haben, gestiegen sind und politische Bildungsangebote immer wichtiger werden.

der L.L.L. Anlaufpunkt für Schulen, Bildungseinrichtungen und für die Bewohner/innen sein könnte und dann einen anderen Zugang zur politischen Bildung ermöglicht.

Konzeptionsüberlegungen zum L.L.L. vorliegen und ein politischer Prozess angestoßen werden muss, sowohl zu inhaltlichen Fragen eines Lernortes, als auch zu zur Baustruktur. Dazu gehört insbesondere die Idee, an die Stelle des alten FZH-Linden ein völlig neues Stadtteilzentrum zu bauen, in dem Hallenbad, Wellness – Einrichtungen, öffentliche Dienstleistungen, Bibliothek, Lernort für politische Bildung usw., baulich und inhaltlich miteinander verbunden werden können. Das Gelände des Fössebades würde für sozialen Wohnungsbau frei werden, und das erweiterte Freibad Limmer könnte an dessen Stelle treten.

ein L.L.L. vorrangig die politische Bildung im Blick hat und damit ein Medium für selbstbestimmtes Lernen und Selbstaufklärung ist.

ein L.L.L. die Chance bietet, an die vielfältigen Lebenswelten, Kulturen und Problemlagen in der Stadt und im Stadtteil anzuknüpfen. Politische Bildung begrenzt sich nicht auf Seminar- und Unterrichtsräume und taucht lebendig und lebensnah dort auf, wo die unterschiedlichen städtischen Milieus und Kulturen ohnehin schon existieren.

wir nicht nur die Asche bewahren, sondern vielmehr die Flamme am Leben halten wollen.

An der Arbeitsgruppe zum Projekt haben sich beteiligt:
Otto-Brenner-Akademie e.V. mit den Kooperationspartnern Freizeitheim Linden und Bildungsvereinigung Arbeit & Leben, Historisches Seminar der Leibniz-Universität Hannover, Institut für Politische Wissenschaft der Leibniz-Universität Hannover, Bildungswerk-verdi, Netzwerk Archive Linden-Limmer e.V., Bildung & Wissen Hannover e.V., Gewerkschaftsarchiv der TIB Sozialwissenschaften.

Kontakt: buero@sakobrenner.de

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