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20. Wolfgang-Abendroth-Forum – Armut in Deutschland und Europa

Armut in Deutschland - 20. Wolfgang-Abendroth-Forum 201420. bis 22. März 2014
im Freizeitheim Linden, Hannover

Alle Veranstaltungen sind thematisch eigenständig, aber aufeinander bezogen. Jede Veranstaltung kann deshalb einzeln besucht werden. Zu Allen sind sie jedoch herzlich eingeladen.

Donnerstag, 20. März 2014, 17.00 Uhr
Ausstellungseröffnung zur Fotografie über Armut in Deutschland und Europa, in Zusammenarbeit mit der Arbeiterfotografie Köln und Sammlung Ballhause. Ferner stellen Schülerinnen und Schüler des 4. Jahrgangs der Albert-Schweitzer-Schule ihre Arbeitsergebnisse zum Thema ARMUT und REICHTUM in Form einer Ausstellung vor. Ein stadtteilbezogenes Projekt in Kooperation mit den FALKEN, der Albert-Schweitzer-Schule und dem Freizeitheim Linden der Landeshauptstadt Hannover.

Freitag, 21. März 2014, 17.00 Uhr
Referate mit anschließender Diskussion: „Daten, Fakten, Analysen zur Armut in Deutschland“, mit Prof. Dr. Christoph Butterwegge, Köln „Die Spaltung der Gesellschaft zwischen Arm und Reich und das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland“, mit Prof. Dr. Martin Kutscha, Berlin
Bis ca. 20.15 Uhr
Ab 20.30 Uhr
Kulturprogramm mit der Gruppe SPÄTLESE
Eintritt: 5,- €; erm. 2,- €

Samstag, 22. März 2014, 10.00 Uhr
Referate mit anschließender Diskussion:
„Die aktuelle Situation in Griechenland“, mit Dr. Gregor Kritidis, Hannover
„Ein Marshallplan für Europa“, mit Dr. Mehrdad Payandeh, DGB Bundesvorstand/Berlin
Bis ca. 13.15 Uhr

Veranstalter:
Otto Brenner Akademie e.V.
Bildungsvereinigung ARBEIT & LEBEN
Freizeitheim Linden

Ort:
Freizeitheim Linden
Windheimstraße 4, 30451 Hannover
Tel.: 0511 16841490
www.fzh-linden.de

Geschichten aus der Lindener Geschichte

Lindener Geschichten 1-3Mit den „Geschichten aus der Lindener Geschichte“, die halbjährlich erscheinen hat die Geschichtswerkstatt mit Stadtteilarchiv im Freizeitheim Linden der Otto-Brenner-Akademie begonnen ihr umfangreiches Material auszuwerten und einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Zu wechselnden Themen geben die Autoren, mit viel persönlichem Bezug, einen Einblick in die facettenreiche Geschichte des Stadtteils.

Erinnerung bewahren – Identität stiften

Geschichte boomt! Eine Tatsache, die sich nicht allein an der in den zurückliegenden Jahren stetig wachsenden Ausschlachtung historischer Themen speziell in den visuellen Medien ablesen lässt. Die Beschäftigung mit Geschichte, mit lokaler Geschichte, dies zeigen Hunderte Beispiele, ist in gleichem Maße in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Nicht nur in Linden, auch in vielen anderen Stadtteilen Hannovers, in Städten und Gemeinden im gesamten Bundesgebiet existieren heute Initiativen und Gruppen, die lokale Geschichtsforschung betreiben. Eine Geschichtsforschung, die sich nicht allein an den großen Themen und Namen abarbeitet, sondern ihr Augenmerk auf das richtet, was vor Ort gewesen ist, was für den überschaubaren Rahmen des eigenen Stadtteils, des eigenen Quartiers als prägend empfunden wird. Dabei ist nicht auszuschließen, dass sich „die große und die kleine“ Geschichte hier und da kreuzen, da übergeordnete Ereignisse ja immer auch auf der lokalen Ebene ihren spezifischen Niederschlag finden. Grundlegend für die lokale Geschichtsschreibung ist es jedoch, die Erinnerung an die Ereignisse und Begebenheiten, an die Menschen vor Ort zu bewahren und auf diesem Weg ein Bewusstsein für die eigene Geschichte zu schaffen. Kurz: Identität zu stiften.

Ralf Schunk

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Buchprojekt: AG Viktoriastraße: „Geschichte(n) aus Linden“

Nach zwei Jahren recherchieren, sammeln und diskutieren in der AG Viktoriastraße werden die Ergebnisse in dem Buch „Geschichte(n) aus der Viktoriastraße“ vorgezeigt. Auf über 200 Seiten werden die Anfangszeit der Straße aus den 1850/60er Jahren und die Sanierungs­geschichte aus den 1970/80er Jahren beschrieben.

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Geschichte der roten Fahne

Ein Geschichtsprojekt der Klasse 7c aus der IGS Linden.

Die ProjektteilnehmerDie ursprüngliche Idee für das Schülerprojekt hatte Barbara Weber vom „Netzwerk Erinnerung und Zukunft“ beigesteuert, umgesetzt wurde es dann von der Lindener Geschichtswerkstatt der Otto-Brenner-Akademie. Dazu waren Klassenlehrer Hans-Edgar Ojemann und seine Schülerinnen und Schüler für mehrere Monate ein- bis zweimal wöchentlich zu Gast bei Egon Kuhn in der Geschichtswerkstatt gewesen, der für das Schülerprojekt Materialien bereitstellte.

Die Präsentation erfolgte in einer eineinhalb stündige Aufführung am Donnerstag, 28. Mai 2009 im Freizeitheim Linden.